Projekt #iPadonly – die Suche nach der richtigen Tastatur

Inzwischen ist es klar: das Projekt iPadonly funktioniert. Mit der Einführung von iPadOS hat Apple einige Veränderungen im System und nicht zuletzt im Safari-Browser umgesetzt, die das iPad nochmal deutlich in Richtung Notebook-Ersatz fortentwickelt haben. Die effektive, fokussierte und produktive Arbeit mit dem iPad macht nun noch mehr Spaß – und funktioniert!

Zu Beginn habe ich das Apple Case mit Tastatur (Smart Keyboard Folio) genutzt. Eine schmale Kombination aus Case und Tastatur, die den Connector auf der Rückseite des iPads nutzt und optimal auf das Gerät abgestimmt ist. Allerdings bin ich damit nie richtig warm geworden; die Druckpunkte der Tasten fand ich stets zu schwach und undeutlich, man muss ziemlich fest, aber nicht tief auf die Tasten drücken. Es fehlte mir eine Tastaturbeleuchtung und die physische, textilartige Oberfläche hat mir eigentlich auch nicht wirklich gefallen. Immer wieder habe ich Tippfehler produziert, weil ich nicht fest genug auf die Tasten gedrückt habe. Für den stolzen Preis von 219,-€ UVP hätte ich da deutlich mehr erwartet.

Auf der Suche einer Alternative gab es im Netz zwei Möglichkeiten: eine von Brydge und eine andere von Logitech (SLIM FOLIO PRO). Meine Entscheidung fiel auf letztere.
Das Logitech Taststur-Case ist deutlich schwerer und dicker als das von Apple. Der Grund dafür ist ein eingebauter Akku, denn Logitech bedient sich nicht des iPad-Connectors, der die Stromversorgung über den iPad-Akku ermöglichen würde, sonder stellt die Geräteverbindung über Bluetooth her – dafür benötigt das Case einen eigenen Akku.
Die beleuchtete Tastatur an sich macht Spaß. Das Tippen darauf ist angenehm und geht leicht von der Hand, so wie ich es mir wünsche. Die Hubhöhe der Tasten und die Druckpunkte sind für meine Geschmack optimal.
Über eine magnetische Lasche ist der Pencil zusätzlich gesichert, wenn das Slim Folio Pro zusammengeklappt ist. Das ist beim Apple Smart Keyboard Folio ebenfalls nicht der Fall, was häufig dazu führte, dass sich der Pencil vom iPad löste, wenn ich es in meinen Rucksack gesteckt habe.

Also war meine Entscheidung zunächst klar: ich nehme das höhere Gewicht und die etwas größeren Packmaße zu Gunsten der deutlich besseren Tastatur in Kauf. Schließlich geht es mir im Wesentlichen um eine gute Tastatur und weniger um das letzte Gramm Gewicht.

Und geht es dann doch mal ums Gewicht, die Optik oder die ganz persönliche Tagesform, nutze ich alternativ eines von zwei Cases ohne Tastatur. Eines ist eher robust und umgibt das iPad komplett mit einem Gummirand, der Stürze abfängt. Das andere ist eher chic und schlank in einem braunen Lederimitat gehalten. So gibt es für jeden Anlass das richtige iPad-Kleid.

Doch selbst dann gibt es noch die Möglichkeit, eine Tastatur zu nutzen: nämlich ein Magic Keyboard. Klein, leicht und angenehm zum Tippen. Aber mit dem Nachteil, dass es nicht eins mit dem iPad-Case ist. Insgesamt ebenfalls eine schöne, sehr flexible Lösung wie ich finde. Letztlich ist es des Einzelnen persönliches Gusto, das über die für den Nutzer angenehmste oder bequemste, vielleicht aber auch schönste Lösung entscheidet.

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